phil zphil's Travelblog

Travelroute 2010

Nach langen Jahren des Studiums bin ich nun seit zwei Jahren diplomiert und hatte Gelegenheit den Wind des Arbeitslebens zu schnuppern. Nachdem sich die anfängliche Euphorie gelegt hatte, genoss ich zwar das Leben mit Geld, das Fernweh wurde so aber nicht wirklich gestillt. Reisegeschichten von Freundinnen und Freunden taten das übrige, die Idee einer Weltreise war geboren.
Anfänglich nur als Backpacker-Tour gedacht, kam ich nach und nach auf den Geschmack die Reise auf dem Rücken eines Motorrades zu bestreiten. Die Fähigkeit unabhängig vom öffentlichen (und touristischen) Verkehr zu reisen hatte mich überzeugt, oder besser gesagt, die Schilderungen der Leute die dies so gemacht hatten (Jupiters Reise, Jupiters Fahrt, …). Und im Gegensatz zum Auto ist man auf einem Motorrad doch ganz den Elementen ausgesetzt und der Reisende bekommt von seiner Umgebung viel mehr mit.
Mit diesem Plan im Kopf beantrage ich bei der Motorfahrzeugkontrolle den Motoradführerschein für grosse Maschinen und begann mit der Suche nach einem passenden Untersatz für mein Vorhaben. Fündig wurde ich in der Hobi Garage in Oberwinterthur wo ich ursprünglich eine gebrauchte bmw 650 erwerben wollte. Der Mechaniker überzeugte mich, nachdem er von meinem Vorhaben erfahren hatte, dass ich mit einer anderen, älteren Maschine, die sie ebenfalls im Fuhrpark hatten, besser bedient sein würde. Es handelte sich dabei um eine BMW R 80 GS Paris-Dakar mit Baujahr 1992. Die gute alte Q (gesprochen Kuh) sah schon etwas mitgenommen aus, aber mir wurde versichert, dass dies die perfekte Bastelmaschine für lange Reisen sei: Alte, aber zuverlässige Technik die seit dem 2. Weltkrieg von BMW perfektioniert wurde und in den 80er- und 90er Jahren als Fahrzeug für die legendäre Paris-Dakar Ralley gebraucht wurde. Anfänglich etwas skeptisch, wuchs mir die GS sehr schnell ans Herz.

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Da ich die Motorradprüfung beim erste mal leider nicht bestanden habe 🙁 , werde ich diese bis am 1. Mai noch nachholen!

Da ich mit dem Motorrad wortwörtlich um die halbe Welt will, komme ich auch nicht drum rum mich mit der Technik der Maschine auseinanderzusetzten. Daher habe ich im November 2009, 5 Monate vor der geplanten Abreise, mit der kompletten Restauration meiner GS begonnen. Heute, dem 14 Februar ist die gesamte Kuh zerlegt und der Motor ist mit der Wartung so gut wie fertig. Sobald das Getriebe revidiert ist, werde ich mit der Montage des Motorrads beginnen.

Update: Hier die Reiseroute die ich 2010 abgefahren habe.

Aufgrund eines Problems meiner GPS-Software hatte ich viel grössere Zahlen für die Distanz bekommen… naja, die 15000 km scheinen realistisch.

6 thoughts on “Travelroute 2010

  1. jasmin

    HACH!!!
    hät’s uf dim töff nöd no für en mitfahrer(in) platz? 😉
    do packt ein würklich s’fernweh, wenn mer die charte alueget.

    hoffe die ganze vorbereitige laufet no wie am schnürli und du chasch wie planet starte!

    lg
    jasmin

  2. David Ciaravolo

    Hallo Phil

    Habe von dir auf mototreff.ch gelesen und muss sagen, dein mut ist absolut bewundertswert.

    Diese Reise wird dir so viel geben wie nichts anderst in deinem leben.

    Werde auf jedenfall deine Reise mitverfolgen
    und wünsche dir von Herzen alles alles gute.

    Es würde mich sehr freuen dich nach dieser Moppedreise kennenzulernen, vieleicht im Volkshaus
    bei einer gerantierte spannende Reisegeschichte.

    alles alles gute, pass uf dich uf

    Liebe Gruess
    David

  3. berny

    hoi phil. ich würd pakistan ned umschiffe…isch bi mim overlandtrip eis vo de tollschte länder gsii…und i mine auge ned gfährlecher als anders..und wenns gfährlech wird gits eh polizeischutz..gratis à la paksitani…smile

    ride free
    bernee

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